Die besten Staubsauger im Test
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt die besten Staubsauger im Test auf Herz und Nieren zu prüfen. Herausgekommen
ist der ultimative Staubsauger Test. Wer hat das Rennen gemacht und ist unser Sieger 2011?
Überlegungen vor dem Staubsauger Kauf
Die Anschaffung eines Staubsaugers ist keine so banale Sache, wie man vielleicht annehmen möchte. Versucht man,
am falschen Ende zu sparen, oder zieht man nicht alle Faktoren in Betracht, die eventuell eine Rolle spielen
könnten, wird man letztlich enttäuscht sein: der Sauger reinigt nicht, wie er soll und seine Benutzung trägt
schlimmstenfalls zu Allergien und Atemwegserkrankungen bei.
Daher macht es Sinn, sich vor der Kaufentscheidung gründlich über die Eigenschaften verschiedener Modelle zu
informieren und deren Vor- und Nachteile in Betracht zu ziehen.
Dieser Artikel soll Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen, damit Sie lange Freude an ihrem Gerät
haben und Ihr Heim sauber und gesund bleibt.
Zu allererst müssen Sie sich überlegen, wo Sie Ihren neuen Staubsauger einsetzen möchten: haben Sie Teppichböden
oder Holzböden? Müssen Sie Treppen saugen und den Staubsauger über mehrere Stockwerke tragen? Wohnen Allergiker bei
Ihnen zu Hause? Haben Sie Haustiere?
Die Antworten zu diesen Fragen werden bei der Entscheidung über die Art des Staubsaugers wichtig sein.
Verschiedene Staubsaugermodelle mit unterschiedlichen Vorzügen
Generell hat man die Wahl zwischen folgenden Staubsauger Modellen:
Aufrechtsauger/ Handstaubsauger
Bei diesen Saugern befindet sich das Gehäuse mit Motor, Beutel und Gebläse am Griff. Der Staubbeutel ist
luftdurchlässig und erfüllt gleichzeitig die Rolle eines Filters. Ein Grobfilter verhindert die Beschädigung von
Motor und Gebläse, falls einmal der Beutel reißen sollte.
Die meisten Geräte verfügen über einen Mikrofilter, der verhindert, dass Partikel dem Sauger wieder entweichen.
Diese Sauger sind extrem platzsparend und können in kleinsten Besenkammern untergebracht oder hinter Türen
aufgehängt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Sauberkeit, da die Kombination aus Filter und Beutel sicher stellt, dass auch
Feinstaub im Sauger verbleibt und, dank des Beutels, ohne weiteren Kontakt mit dem aufgesammelten Schmutz, entsorgt
werden kann.
Bodenstaubsauger
Das oft ovale Gehäuse dieser Sauger ist zumeist wesentlich größer als das der Aufrechtsauger und wird mittels
eines Schlauches, an dem der Reinigungskopf angebracht ist, nachgezogen. Unter dem Gehäuse befinden sich Räder: die
meisten Modelle haben hinten zwei größere Räder und am Vorderende eine kleinere Rolle. Bei anderen Modellen ist das
Gehäuse mehr tonnenförmig und wird dann auf vier Rollen bewegt. Diese Modelle haben eine sehr hohe Wendigkeit. Die
Schalter und Saugstärkeregulatoren befinden sich zumeist auf der Oberseite des Gehäuses. Dort kann auch ganz bequem
per Fußdruck das Kabel automatisch aufgewickelt werden.
Ein großer Vorteil dieser Bauart kommt Benutzern entgegen, die Treppen in ihrem Heim haben: dort kann dann das
Gehäuse ganz einfach am Treppenabsatz stehen gelassen werden, während die Stufen mit dem am Schlauch (oder Rüssel)
befestigten Bürstenkopf gereinigt werden.
Auch Leute mit Rücken- oder Gelenkproblemen werden sich eher für diese Variante entscheiden.
Abhängig von der Qualität des Modells kann es bedingt durch die Länge des Schlauchs zu einem Verlust der
Saugkraft kommen. Schwerere Modelle auf drei Rollen können manchmal an Möbel stoßen.
Beutelloser Staubsauger
Aufrecht- und Bodensauger gibt es auch beutellos. Diese Modelle funktionieren dann mit einer Einfach- oder
Multizyklontechnik, bei der der eintretende Luftstrom im Auffangbehälter in eine Wirbelbewegung (Zyklon) versetzt
wird, so dass die Staubpartikel an den Rand des Gefäßes gedrückt werden. Teurere Geräte verfügen über zwei oder
neuerdings sogar drei solcher Zyklone, wodurch eine noch bessere Leistung erzielt wird. Auch fällt dadurch das
Reiningen des Zentralfilters weg.
Alle Modelle benötigen Schwebstofffilter, durch die das Entweichen von Kleinstpartikeln verhindert werden soll.
Diese Modelle sind sehr saugstark und besonders für Teppichböden geeignet, obwohl es auch für glatte Flächen
entsprechende Aufsätze gibt. Einige Modelle sind von vornherein kombinierbar. Vor allem Haustierbesitzer werden von
der Leistung begeistert sein. Auch größere Schmutzteile sind für diese Art Sauger kein Problem.
Nachteile ergeben sich dadurch, dass der aufgefangene Schmutz nicht in einem Beutel hygienisch aufgefangen wird,
sondern dass der Auffangbehälter über einem Ascheimer ausgeleert werden muss (je nach Modell geht dies jedoch recht
einfach per Knopfdruck). Dies ist kein Problem, solange man einen entsprechenden Eimer außerhalb des Hauses hat, da
die Leerung eine recht staubige Angelegenheit sein kann.
Staubsauger mit Beuteln
Die meisten herkömmlichen Geräte benötigen einen Beutel, der während der Benutzung im Inneren des Gerätes
aufgeblasen wird. Unterschiedliche Modelle benötigen unterschiedliche Staubsaugerbeutel.
Wenn der Beutel voll ist, was zumeist über eine Warnleuchte am Gerät angezeigt wird, muss der Deckel des Saugers
geöffnet werden und der Beutel am Pappverschluss herausgezogen werden. Sobald man zieht, schiebt sich die Pappe vor
den Beutelausgang, so dass kein Schmutz entweichen kann und man nicht mit dem Staub in Berührung kommt.
Beutelsauger arbeiten sehr sauber und sind vor allem für Allergiker geeignet. Benutzer, die beispielsweise in
Etagenwohnungen keine Möglichkeit haben, den Sauger im Außenbereich zu entleeren, werden die hygienische Entsorgung
der Beutel schätzen.
Bei hohem Schmutzaufkommen oder Haustieren können die Kosten der Beutel recht hoch sein, so dass beutellose
Modelle vorteilhafter sein dürften.
Wasserstaubsauger
Diese Sauger benötigen weder Beutel noch Zyklontechnik, sondern filtern den eingesaugten Staub in einem
Leitungswassertank. Dies soll insbesondere das Entweichen von Feinstaubpartikeln wirkungsvoll verhindern, so dass
Modelle mit dieser Technik insbesondere für Allergiker empfohlen wird.
Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden durch den Wegfall teurer Beutel relativiert.
Einige Kunden solcher Geräte bemängeln eine geringere Saugkraft, während andere davon berichten, nach Jahren
wieder Allergiker einladen zu können, da ihr Haus feinstaubarm ist.
Nass- und Trockenstaubsauger/ Waschsauger
Waschsauger sind Teppich- und Polsterreinigungsgeräte, die es ermöglichen, nicht nur trockenen Staub und
Schmutz aufzusaugen, sondern auch nasse Schmutzpartikel und Flüssigkeiten. Je nach Modell haben einige dieser
Geräte auch noch die zusätzliche Funktion des Schampoonierens: hier wird Schampoolösung mit Hochdruck in den
Teppich geblasen und in einem Arbeitsgang wieder aufgesaugt. Das Schmutzwasser wird im Behälter aufgefangen und
kann dann problemlos entsorgt werden.
Diese Geräte sind größer und schwerer als normale Trockenstaubsauger; der Behälter ist üblicherweise tonnen-
oder kastenförmig und läuft auf vier Rollen.
Je nach Hersteller und Reiningungsprodukten können diese Modelle hygenisch tiefenreinigen und Polster und
Teppichbeläge von oberflächlichem und tiefsitzendem Schmutz reinigen. Flecke wie Wein, Blut, Urin etc können
ebenfalls beseitigt werden.
Verbraucher, die hohes Verkehrsaufkommen auf ihren Böden haben, Haustiere halten oder ihre Möbel und Teppiche
anderweitig hohen Belastungen aussetzen müssen, werden von Waschsaugern begeistert sein.
Durch ihr Gewicht und die hohe Intensität der Reinigung wird man jedoch auf ein kleineres Trockensaugermodell
nicht verzichten wollen.
Bürstsauger
Bürstsauger, teilweise auch etwas irreführend “Klopfsauger” genannt, gibt es als Aufrechtsauger beutellos oder
mit Beuteln. Eine rotierende Bürste im Reiningungskopf sorgt für das Anheben der Teppichfasern und hilft, die
Staubpartikel aus den Zwischenräumen des Flors zu befördern, so dass diese dann gründlich aufgesaugt werden
können.
Für etwas weniger empfindliche Bodenbeläge geeignet begeistern diese Modelle durch ihre Reiningungskraft.
Akku- und Autostaubsauger
Akkustaubsauger sind kleine handliche Saugermodelle, die bequem überall bedient werden können, ohne am
Stromnetz angeschlossen zu sein. Dies ist sehr praktisch für die Reinigung von Autos und Wohnwagen, aber es gibt
auch noch kleinere Modelle, mit denen das schnelle und gründliche Absaugen von Tischen möglich ist.
Akkusauger gibt es als Handgeräte, Aufrechtsauger und seltener als kleine Bodenstaubsauger. Alle Modellformen
sind im Handel als Zyklonsauger oder mit Beuteln erhältlich.
Nach Gebrauch werden diese Sauger am Netz wieder aufgeladen, so dass sie für die nächste kabelfreie Reinigung
zur Verfügung stehen.
Preisüberlegungen
Staubsauger können als no-name Produkt für wenige Euro auf den Markt kommen. Hochwertige Geräte, insbesondere
Waschsauger können mehrere Hundert Euro kosten, während industrielle Reiniger sogar die 1000 Euro übersteigen
können.
Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wie oft und für welchen Zweck man den Sauger anwenden möchte, so dass
man nicht von minderwertiger Leistung billigerer Geräte enttäuscht wird und auf der anderen Seite nicht zu viel für
einen Sauger bezahlt, dessen Leistungsstärke kaum ausgenutzt werden wird.
Instandhaltung
Staubsauger sind relativ einfach instand zu halten. Sobald Beutel/ Auffangbehälter voll sind, werden diese
gewechselt bzw. entleert. Der Auffangbehälter kann dann mit einer weichen Bürste nachgereinigt werden. Dabei sollte
man auch den Filter leeren und ausstauben oder auswaschen.
Die meisten Geräte benötigen einen gelegentlichen und meist einfachen Filterwechsel.
Es empfiehlt sich, den Sauger regelmäßig nach Verstopfungen hin zu untersuchen und diese ggf. sofort zu beseitigen.
Ansonsten reicht es, Staubsauger mit einem weichen, feuchten Tuch abzuwischen.
Ersatzteile sind zumindest für Markengeräte leicht im Fachhandel oder online erhältlich und können entweder selbst
oder von Fachpersonal gewechselt werden.
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