Die besten Staubsauger im Test

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt die besten Staubsauger im Test auf Herz und Nieren zu prüfen. Herausgekommen ist der ultimative Staubsauger Test. Wer hat das Rennen gemacht und ist unser Sieger 2011?

Der Testsieger

Bosch BSG81466
Testsieger Stiftung Warentest 5/2010

Der Preissieger


Siemens VS06G2410

Der beste Staubsauger ohne Beutel


Dyson DC29



Überlegungen vor dem Staubsauger Kauf

Die Anschaffung eines Staubsaugers ist keine so banale Sache, wie man vielleicht annehmen möchte. Versucht man, am falschen Ende zu sparen, oder zieht man nicht alle Faktoren in Betracht, die eventuell eine Rolle spielen könnten, wird man letztlich enttäuscht sein: der Sauger reinigt nicht, wie er soll und seine Benutzung trägt schlimmstenfalls zu Allergien und Atemwegserkrankungen bei.

Daher macht es Sinn, sich vor der Kaufentscheidung gründlich über die Eigenschaften verschiedener Modelle zu informieren und deren Vor- und Nachteile in Betracht zu ziehen.

Dieser Artikel soll Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen, damit Sie lange Freude an ihrem Gerät haben und Ihr Heim sauber und gesund bleibt.

Zu allererst müssen Sie sich überlegen, wo Sie Ihren neuen Staubsauger einsetzen möchten: haben Sie Teppichböden oder Holzböden? Müssen Sie Treppen saugen und den Staubsauger über mehrere Stockwerke tragen? Wohnen Allergiker bei Ihnen zu Hause? Haben Sie Haustiere?
Die Antworten zu diesen Fragen werden bei der Entscheidung über die Art des Staubsaugers wichtig sein.

 

Verschiedene Staubsaugermodelle mit unterschiedlichen Vorzügen

Generell hat man die Wahl zwischen folgenden Staubsauger Modellen:

 

Aufrechtsauger/ Handstaubsauger

Bei diesen Saugern befindet sich das Gehäuse mit Motor, Beutel und Gebläse am Griff. Der Staubbeutel ist luftdurchlässig und erfüllt gleichzeitig die Rolle eines Filters. Ein Grobfilter verhindert die Beschädigung von Motor und Gebläse, falls einmal der Beutel reißen sollte.
Die meisten Geräte verfügen über einen Mikrofilter, der verhindert, dass Partikel dem Sauger wieder entweichen.
Diese Sauger sind extrem platzsparend und können in kleinsten Besenkammern untergebracht oder hinter Türen aufgehängt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Sauberkeit, da die Kombination aus Filter und Beutel sicher stellt, dass auch Feinstaub im Sauger verbleibt und, dank des Beutels, ohne weiteren Kontakt mit dem aufgesammelten Schmutz, entsorgt werden kann.



Bodenstaubsauger

Das oft ovale Gehäuse dieser Sauger ist zumeist wesentlich größer als das der Aufrechtsauger und wird mittels eines Schlauches, an dem der Reinigungskopf angebracht ist, nachgezogen. Unter dem Gehäuse befinden sich Räder: die meisten Modelle haben hinten zwei größere Räder und am Vorderende eine kleinere Rolle. Bei anderen Modellen ist das Gehäuse mehr tonnenförmig und wird dann auf vier Rollen bewegt. Diese Modelle haben eine sehr hohe Wendigkeit. Die Schalter und Saugstärkeregulatoren befinden sich zumeist auf der Oberseite des Gehäuses. Dort kann auch ganz bequem per Fußdruck das Kabel automatisch aufgewickelt werden.

Ein großer Vorteil dieser Bauart kommt Benutzern entgegen, die Treppen in ihrem Heim haben: dort kann dann das Gehäuse ganz einfach am Treppenabsatz stehen gelassen werden, während die Stufen mit dem am Schlauch (oder Rüssel) befestigten Bürstenkopf gereinigt werden.
Auch Leute mit Rücken- oder Gelenkproblemen werden sich eher für diese Variante entscheiden.

Abhängig von der Qualität des Modells kann es bedingt durch die Länge des Schlauchs zu einem Verlust der Saugkraft kommen. Schwerere Modelle auf drei Rollen können manchmal an Möbel stoßen.

 

Beutelloser Staubsauger

Aufrecht- und Bodensauger gibt es auch beutellos. Diese Modelle funktionieren dann mit einer Einfach- oder Multizyklontechnik, bei der der eintretende Luftstrom im Auffangbehälter in eine Wirbelbewegung (Zyklon) versetzt wird, so dass die Staubpartikel an den Rand des Gefäßes gedrückt werden. Teurere Geräte verfügen über zwei oder neuerdings sogar drei solcher Zyklone, wodurch eine noch bessere Leistung erzielt wird. Auch fällt dadurch das Reiningen des Zentralfilters weg.
Alle Modelle benötigen Schwebstofffilter, durch die das Entweichen von Kleinstpartikeln verhindert werden soll.

Diese Modelle sind sehr saugstark und besonders für Teppichböden geeignet, obwohl es auch für glatte Flächen entsprechende Aufsätze gibt. Einige Modelle sind von vornherein kombinierbar. Vor allem Haustierbesitzer werden von der Leistung begeistert sein. Auch größere Schmutzteile sind für diese Art Sauger kein Problem.

Nachteile ergeben sich dadurch, dass der aufgefangene Schmutz nicht in einem Beutel hygienisch aufgefangen wird, sondern dass der Auffangbehälter über einem Ascheimer ausgeleert werden muss (je nach Modell geht dies jedoch recht einfach per Knopfdruck). Dies ist kein Problem, solange man einen entsprechenden Eimer außerhalb des Hauses hat, da die Leerung eine recht staubige Angelegenheit sein kann.

 

Staubsauger mit Beuteln

Die meisten herkömmlichen Geräte benötigen einen Beutel, der während der Benutzung im Inneren des Gerätes aufgeblasen wird. Unterschiedliche Modelle benötigen unterschiedliche Staubsaugerbeutel.
Wenn der Beutel voll ist, was zumeist über eine Warnleuchte am Gerät angezeigt wird, muss der Deckel des Saugers geöffnet werden und der Beutel am Pappverschluss herausgezogen werden. Sobald man zieht, schiebt sich die Pappe vor den Beutelausgang, so dass kein Schmutz entweichen kann und man nicht mit dem Staub in Berührung kommt.

Beutelsauger arbeiten sehr sauber und sind vor allem für Allergiker geeignet. Benutzer, die beispielsweise in Etagenwohnungen keine Möglichkeit haben, den Sauger im Außenbereich zu entleeren, werden die hygienische Entsorgung der Beutel schätzen.

Bei hohem Schmutzaufkommen oder Haustieren können die Kosten der Beutel recht hoch sein, so dass beutellose Modelle vorteilhafter sein dürften.


Wasserstaubsauger

Diese Sauger benötigen weder Beutel noch Zyklontechnik, sondern filtern den eingesaugten Staub in einem Leitungswassertank. Dies soll insbesondere das Entweichen von Feinstaubpartikeln wirkungsvoll verhindern, so dass Modelle mit dieser Technik insbesondere für Allergiker empfohlen wird.
Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden durch den Wegfall teurer Beutel relativiert.



Einige Kunden solcher Geräte bemängeln eine geringere Saugkraft, während andere davon berichten, nach Jahren wieder Allergiker einladen zu können, da ihr Haus feinstaubarm ist.

 

Nass- und Trockenstaubsauger/ Waschsauger

Waschsauger sind Teppich- und Polsterreinigungsgeräte, die es ermöglichen, nicht nur trockenen Staub und Schmutz aufzusaugen, sondern auch nasse Schmutzpartikel und Flüssigkeiten. Je nach Modell haben einige dieser Geräte auch noch die zusätzliche Funktion des Schampoonierens: hier wird Schampoolösung mit Hochdruck in den Teppich geblasen und in einem Arbeitsgang wieder aufgesaugt. Das Schmutzwasser wird im Behälter aufgefangen und kann dann problemlos entsorgt werden.



Diese Geräte sind größer und schwerer als normale Trockenstaubsauger; der Behälter ist üblicherweise tonnen- oder kastenförmig und läuft auf vier Rollen.

Je nach Hersteller und Reiningungsprodukten können diese Modelle hygenisch tiefenreinigen und Polster und Teppichbeläge von oberflächlichem und tiefsitzendem Schmutz reinigen. Flecke wie Wein, Blut, Urin etc können ebenfalls beseitigt werden.

Verbraucher, die hohes Verkehrsaufkommen auf ihren Böden haben, Haustiere halten oder ihre Möbel und Teppiche anderweitig hohen Belastungen aussetzen müssen, werden von Waschsaugern begeistert sein.

Durch ihr Gewicht und die hohe Intensität der Reinigung wird man jedoch auf ein kleineres Trockensaugermodell nicht verzichten wollen.

 

Bürstsauger

Bürstsauger, teilweise auch etwas irreführend “Klopfsauger” genannt, gibt es als Aufrechtsauger beutellos oder mit Beuteln. Eine rotierende Bürste im Reiningungskopf sorgt für das Anheben der Teppichfasern und hilft, die Staubpartikel aus den Zwischenräumen des Flors zu befördern, so dass diese dann gründlich aufgesaugt werden können.
Für etwas weniger empfindliche Bodenbeläge geeignet begeistern diese Modelle durch ihre Reiningungskraft.

 


Akku- und Autostaubsauger

Akkustaubsauger sind kleine handliche Saugermodelle, die bequem überall bedient werden können, ohne am Stromnetz angeschlossen zu sein. Dies ist sehr praktisch für die Reinigung von Autos und Wohnwagen, aber es gibt auch noch kleinere Modelle, mit denen das schnelle und gründliche Absaugen von Tischen möglich ist.



Akkusauger gibt es als Handgeräte, Aufrechtsauger und seltener als kleine Bodenstaubsauger. Alle Modellformen sind im Handel als Zyklonsauger oder mit Beuteln erhältlich.

Nach Gebrauch werden diese Sauger am Netz wieder aufgeladen, so dass sie für die nächste kabelfreie Reinigung zur Verfügung stehen.

 


Preisüberlegungen


Staubsauger können als no-name Produkt für wenige Euro auf den Markt kommen. Hochwertige Geräte, insbesondere Waschsauger können mehrere Hundert Euro kosten, während industrielle Reiniger sogar die 1000 Euro übersteigen können.

Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wie oft und für welchen Zweck man den Sauger anwenden möchte, so dass man nicht von minderwertiger Leistung billigerer Geräte enttäuscht wird und auf der anderen Seite nicht zu viel für einen Sauger bezahlt, dessen Leistungsstärke kaum ausgenutzt werden wird.

 

Instandhaltung


Staubsauger sind relativ einfach instand zu halten. Sobald Beutel/ Auffangbehälter voll sind, werden diese gewechselt bzw. entleert. Der Auffangbehälter kann dann mit einer weichen Bürste nachgereinigt werden. Dabei sollte man auch den Filter leeren und ausstauben oder auswaschen.
Die meisten Geräte benötigen einen gelegentlichen und meist einfachen Filterwechsel.
Es empfiehlt sich, den Sauger regelmäßig nach Verstopfungen hin zu untersuchen und diese ggf. sofort zu beseitigen. Ansonsten reicht es, Staubsauger mit einem weichen, feuchten Tuch abzuwischen.
Ersatzteile sind zumindest für Markengeräte leicht im Fachhandel oder online erhältlich und können entweder selbst oder von Fachpersonal gewechselt werden.

 

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